Abtei im Herbst
Benediktsregel
Die brennende Lampe (RB 22)

In der Klosterregel des heiligen Benedikt steht im Kapitel 22 „Zur Nachtruhe der Mönche“ ein kleiner Satz, den man leicht überliest: „In diesem (Schlaf)raum brennt ständig eine Lampe bis zum Morgen“.

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RB 49: Die Fastenzeit

Im Kapitel 49 der Benediktsregel geht es um die Fastenzeit. Oberflächlich ist da die Rede von Tilgung von Nachlässigkeiten, von Reue des Herzens und von Verzicht. Verzicht auf Speise, Trank, Schlaf, Geschwätz und Albernheiten. Das hört sich hart an,

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RB 36: Die kranken Brüder

Die Benediktsregel hat 73 Kapitel. Das Kapitel über die kranken Brüder trägt die Nummer 36, ist also etwa in der Mitte des gesamten Regeltextes zu finden. Diese zentrale Einordnung könnte gewollt sein, um das Zentrale und Wichtige zu unterstreichen, das auch im ersten Satz zum Ausdruck kommt: V o r u n d ü b e r a l l e m steht im täglichen Miteinander des Klosters die Sorge für die Kranken.

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RB 15,1: Vom heiligen Osterfest bis Pfingsten wird immer wieder das Halleluja gesungen

Das Halleluja – wörtlich aus dem Hebräischen übersetzt heißt allelu-ja(hwe) „gelobt sei Gott" – wurde schon im alttestamentlichen Gottesdienst von der versammelten Gemeinde zum Lobpreis Gottes gesprochen und gesungen:

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RB 16,5: "Laßt uns also unserem Schöpfer den Lobpreis darbringen"

Das Stundengebet soll Gotteslob sein, nicht Bitten und Jammern: „Lasst in eurer Mitte Psalmen, Hymnen und Lieder erklingen, wie der Geist sie eingibt. Singt und jubelt aus vollem Herzen zum Lob des Herrn!“ (Eph 5,19). Eindringlich legt uns das Benedikt im 16. Kapitel ans Herz.

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