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Fastenimpuls: Du musst deinem Gott nur bis zu dir selbst entgegen gehen |
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Gott hat jedem von uns seine innerste und ureigene Berufung gegeben. Glücklich und heil sein heißt, in Harmonie mit dieser zentralen Bestimmung zu leben; das darzuleben, was Gott von seiner unendlichen Wirklichkeit in meiner begrenzten Wirklichkeit ausdrücken will. Alle Sünde und alles Unglück - sei es im Bereich des Persönlichsten oder in der großen Politik - hängt damit zusammen, dass wir diese Berufung, die die tiefste Wahrheit unseres Herzens ist, verloren haben. Wir leben nicht bei uns selbst, sondern in der Fremde. Die heutige Psychologie und Soziologie spricht vom Zustand der "Entfremdung".
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Sich dem Geheimnis des Menschen öffnen |
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Einer der Wünsche, die man in diesen Tagen immer wieder zugesprochen bekommt, lautet: Frohe und besinnliche Weihnachten. Was damit gemeint ist, bleibt zuerst einmal im Vordergründigen. Was Freude ist, meinen wir zu wissen; aber wie steht es mit der Besinnlichkeit? Geht es dabei um eine entspannte Gemütsverfassung nach dem Endspurt der weihnachtlichen Vorbereitungen? Wünschen wir einander, dass wir endlich zur Ruhe kommen?
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Reiß doch den Himmel auf, und komm herab! (Jes 63,19) |
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Mit dem heutigen Sonntag beginnt das neue Kirchenjahr. Die Liturgie macht einen Schnitt, eine Zäsur. Es beginnt etwas Neues; und dennoch knüpft das Neue harmonisch an das Alte an. Das Ende des alten Kirchenjahres war ganz geprägt von der Erwartung. Wir warteten auf den Herrn, der wiederkommt, um die Welt zu vollenden. Im Advent ist das Thema wiederum „Ankunft“ oder „Wiederkunft“. Auf den Jesus, der zu Bethlehem im Lande Juda geboren worden ist, brauchen wir nicht mehr zu warten ...
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Freude, die uns niemand nehmen kann |
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Resurrexit vere! Wir Neuburger Mönche wünschen Ihnen ein gesegnetes Osterfest!
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Vor einigen Wochen* wurde ich durch unseren Architekten auf ein besonderes Kunstwerk aufmerksam gemacht. Wir sprachen über die Renovierung unserer Klosterkirche; welche Atmosphäre sie haben solle und welche künstlerischen Akzente wir uns wünschen. Dabei ging es auch um die Gestaltung anderer Kirchen, u.a. um die Kunstkirche St. Peter in Köln. Dort steht ein Altar des spanischen Künstlers >>Eduardo Chillida, der unseren Architekten beeindruckt hat. Es handelt sich um einen Granitblock, der in drei Teile getrennt worden ist. Jedes dieser Teile trägt auf unterschiedliche Weise die Form des Kreuzes, ...
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Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? |
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Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land. Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Einige von denen, die dabeistanden und es hörten, sagten: Er ruft nach Elija. Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken. Die anderen aber sagten: Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft. Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er seinen Geist aus (Mat 25, 45-50).
Drei Stunden hängt Jesus schon am Kreuz - nach einer Nacht und einem Morgen der Verhöre und der Folter, verraten von Judas, verleugnet von Petrus, verlassen von den anderen Weggefährten, scheinbar verlassen auch von Gott. Jesu Weg wurde zunehmend zu einem Weg in die Einsamkeit ...
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